Sonne,  Schlange

Europäischer Neo-Schamanismus

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Erste Anzeichen der Entwicklung eines modernen westlichen Schamanismus  werden mit den Arbeiten von Dr. M. Harner und C. Castaneda  in den 1960-er Jahren sichtbar. „Traditionelle“ schamanische Praktiken werden in der Folge in einem westlichen Kontext  neu interpretiert. 

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Heute lässt sich eine deutliche Abwendung vom harnerschen Neoschamanismus, aber auch von neotraditionellen Schamanismen hin zu einer neuen, autonomen Form von Schamanismus mit starker Anbindung an regionale Mythen und Sagen beobachten. Im Alpenbogen, wie auch im restlichen Europa bildet sich eine wachsende Gemeinschaft Praktizierender.

„Gipfel im Nebel

Wege ins Verborgene

ins Herz des Lebens“

   

                                                                 Alexander Gottwald

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Was ist ‚Alpenschamanismus'?

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In den letzten Jahren habe ich mir  im Austausch mit viele Kursteilnehmenden Gedanken über "Alpenschamanismus" gemacht und bin zur Einsicht gekommen, dass damit eine "unnötige" regionale Eingrenzung entsteht. Meine Reisen, Träume und die erhaltenen Anweisungen gehen deutlich in die Richtung eines grenzüberschreitenden gegenwartsbezogenen Schamanismus. Dieser entwickelt sich in den letzten Jahren an unterschiedlichen Orten innerhalb und ausserhalb Europas äusserst schnell und sehr umfassend. Es scheint, dass  zunehmend mehr  Praktizierende ihre individuelle Form finden und damit auch an die interessierte Öffentlichkeit treten.

 

Vieles was ich in den letzten Jahren lernen und lehren durfte ist nicht auf die Alpenregion beschränkt. Genau so wenig ist meine Arbeit auf die Wiederbelebung von vergangenen (mehr oder weniger spekulativen) europäischen Schamanismen ausgerichtet, es entsteht ein gegenwartsbezogener Schamanismus mit einer starken Fokusierung auf die Potentialentwicklung der Praktizierenden und einer Transzendierung der romatisierten arachaischen Vorstellungen rund um das Thema Schamanismus. 

Den Begriff "Alpenschamanismus" behalte ich, obwohl ich inzwischen im südlichen Schweden lebe, als Hinweis auf meine schamanische Heimat weiter bei.

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Mehr zum Thema Alpenschamanismus finden Sie auf dem Portal von Rainer Limpök.

Unser Logo

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Im Logo stellen wir den gegenwartsbezogenen alpen-schamanischen Torweg  symbolisch dar. Ziel ist das Aufleuchten der individuellen Herzessenz (Sonne als Symbol für das Herz).  Erreicht wird das durch das Überwinden begrenzender Kreisläufe  in einem spiralförmigen Prozess entlang der eigenen Begrenzungen, dem Meistern irdisch-materieller wie auch psycho-emotionaler Themen  (Stab und Schlange). Die lächelnde Schlange im Zentrum der Sonnenblume steht für die Leichtigkeit, die überwundene Schwere, andeutend dass sie sich der immer noch vorhandenen Themen bewusst ist.

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